Ökologische Baubegleitung und die Leistungsphasen 5-8 HOAI für Kompensationspflanzungen/ Sonderprogramm Oderbruch - Verbesserung des Abflussprofil des Friedländer Stroms 3. Bauabschnitt

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Ökologische Baubegleitung und die Leistungsphasen 5-8 HOAI für Kompensationspflanzungen/ Sonderprogramm Oderbruch - Verbesserung des Abflussprofil des Friedländer Stroms 3. Bauabschnitt

Vergabeunterlagen
Landesamt für Umwelt Potsdam OT Groß Glienicke
Veröffentlicht
06.11.2026
Frist
10.12.2026
Geschätzter Wert
-
Auftragsart
Dienstleistung
VgV Offenes Verfahren Rahmenvereinbarung Wettbewerb EU-weit
Beschreibung
Die mehrfache Ausuferung der Gewässer im Oderbruch seit 2008 gab Anlass zur Initiierung des "Sonderprogrammes Oderbruch zur Verbesserung des Hochwasserabflusses an Gewässern I. Ordnung". Das Landesamt für Umwelt (Auftraggeber, AG) beabsichtigt im Rahmen dieses Sonderprogrammes die Durchführung von Maß-nahmen zur Verbesserung des Abflussprofils des Friedländer Stromes im 3. Bauabschnitt (BA). Ziel ist es, in diesem wichtigen Vorfluter abschnittsweise Abflusshindernisse und Engpässe zu beseitigen sowie verstärkten Erosionserscheinungen des Gewässerbettes vorzubeugen.
Los 0001 - Ökologische Baubegleitung
Der betrachtete Gewässerabschnitt des 3. BA beginnt an der Wriezener Dammbrücke (L33, km 0+000) und endet bei km 6+948,9 an der Kunersdorfer Brücke (K6410). Da mit dem Vorhaben planfeststellungs- und genehmigungspflichtige Eingriffe in Natur und Landschaft verbun-den sind (§ 17 BNatSchG), ist die fachgerechte Umsetzung, Überwachung und vertiefte Ausführungsplanung al-ler landschaftspflegerischen Festsetzungen zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen werden gemäß § 97 Abs. 4 GWB aus Gründen des Mittelstandsschutzes in zwei eigenständige Fachlose aufgeteilt. Die Bieter haben die Möglichkeit, Angebote für ein einzelnes Fachlos oder für beide Fachlose abzugeben. Die Wertung der Angebote erfolgt für jedes Los separat. Fachlos 1: Ökologische Baubegleitung (ÖBB) Fachlos 2: Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung. Mit dem Vorhaben werden folgende Ziele verfolgt: Verbesserung des Hochwasserabflusses durch Beseitigung von Engpässen. Minimierung und Kompensation der baubedingten und anlagenbedingten Eingriffe in die betroffenen Schutzgüter und Biotopstrukturen. Fachgerechte Realisierung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) verankerten Vermei-dungs-, Minderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die baulichen und landschaftspflegerischen konkreten Hauptmaßnahmen umfassen: Rückbau von Steg- und Zaunanlagen sowie in den Fließquerschnitt hineinragenden Konstruktionen (km 0+000 bis km 1+441 sowie km 0+690 bis km 0+940). Beseitigung von im Profil stehenden oder hineinragenden Bäumen oder Stämmen. Sohlangleichung und Sedimententnahme mittels Saugspül- und Nassbaggerung (km 1+800 bis km 3+200 sowie km 6+800 bis km 6+900) inklusive der Errichtung und des vollständigen Rückbaus von drei Stapelbecken (je ca. 3.110 m³) und temporären Baustraßen auf Ackerflächen. Profilerweiterung und Böschungsneuprofilierung auf eine Neigung von 1:2 auf insgesamt 190 m Länge (vorrangig Südwestseite in den Abschnitten km 2+320 bis km 2+400, km 2+700 bis km 2+765 und km 3+075 bis km 3+120). Ingenieurbiologische Ufersicherung durch den Einbau von Röhricht- und Lebendfaschinen zur Sicherung der Mittelwasserlinie sowie Prallhangesicherung mittels Lahnungen auf fünf Abschnitten. Einbau einer Rückstauklappe am Durchlass des einmündenden Grabens bei km 4+760 inklusive Auslaufsicherung mittels Steinschüttung.
71000000
01.07.2027 – 30.06.2029 DE404 Die Erfüllungsorte der... Dienstleistung KMU geeignet max. 2031x
Los 0002 - Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung.
Der betrachtete Gewässerabschnitt des 3. BA beginnt an der Wriezener Dammbrücke (L33, km 0+000) und endet bei km 6+948,9 an der Kunersdorfer Brücke (K6410). Da mit dem Vorhaben planfeststellungs- und genehmigungspflichtige Eingriffe in Natur und Landschaft verbun-den sind (§ 17 BNatSchG), ist die fachgerechte Umsetzung, Überwachung und vertiefte Ausführungsplanung al-ler landschaftspflegerischen Festsetzungen zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen werden gemäß § 97 Abs. 4 GWB aus Gründen des Mittelstandsschutzes in zwei eigenständige Fachlose aufgeteilt. Die Bieter haben die Möglichkeit, Angebote für ein einzelnes Fachlos oder für beide Fachlose abzugeben. Die Wertung der Angebote erfolgt für jedes Los separat. Fachlos 1: Ökologische Baubegleitung (ÖBB) Fachlos 2: Planungsleistungen gemäß HOAI Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausgleichsmaßnahme A1) sowie Leistungsphase 8 als optionale Leitung. Mit dem Vorhaben werden folgende Ziele verfolgt: Verbesserung des Hochwasserabflusses durch Beseitigung von Engpässen. Minimierung und Kompensation der baubedingten und anlagenbedingten Eingriffe in die betroffenen Schutzgüter und Biotopstrukturen. Fachgerechte Realisierung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) verankerten Vermei-dungs-, Minderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Die baulichen und landschaftspflegerischen konkreten Hauptmaßnahmen umfassen: Rückbau von Steg- und Zaunanlagen sowie in den Fließquerschnitt hineinragenden Konstruktionen (km 0+000 bis km 1+441 sowie km 0+690 bis km 0+940). Beseitigung von im Profil stehenden oder hineinragenden Bäumen oder Stämmen. Sohlangleichung und Sedimententnahme mittels Saugspül- und Nassbaggerung (km 1+800 bis km 3+200 sowie km 6+800 bis km 6+900) inklusive der Errichtung und des vollständigen Rückbaus von drei Stapelbecken (je ca. 3.110 m³) und temporären Baustraßen auf Ackerflächen. Profilerweiterung und Böschungsneuprofilierung auf eine Neigung von 1:2 auf insgesamt 190 m Länge (vorrangig Südwestseite in den Abschnitten km 2+320 bis km 2+400, km 2+700 bis km 2+765 und km 3+075 bis km 3+120). Ingenieurbiologische Ufersicherung durch den Einbau von Röhricht- und Lebendfaschinen zur Sicherung der Mittelwasserlinie sowie Prallhangesicherung mittels Lahnungen auf fünf Abschnitten. Einbau einer Rückstauklappe am Durchlass des einmündenden Grabens bei km 4+760 inklusive Auslaufsicherung mittels Steinschüttung.
71240000
01.07.2027 – 30.06.2029 DE404 Die Erfüllungsorte der... Dienstleistung KMU geeignet max. 2031x
Landesamt für Umwelt
Seeburger Chaussee 2, 14476 Potsdam OT Groß Glienicke
+49 332014420
Referat S6 - Zentrale Vergabestelle
DE404
+4 weitere Auftraggeber
Zuschlagskriterien
Preis 100 Punkte
Eignungskriterien
Bekanntmachung 2 Auftragsunterlagen Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. 2 Teilnahme ist nicht vorbehalten. 2 Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung 2 Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen 2 Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen 2 Berufliche Risikohaftpflichtversicherung 2
Nachweise im Einzelnen (10)
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Die Vergabestelle hält sich vor fehlende Nachweis nach zu fordern. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen. (§ 56 Abs. 4 VgV) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (§ 56 Abs. 3 VgV).
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Es ist der Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 46 VgV zu erbringen. Hierfür sind folgende Nachweise mit dem Angebot einzureichen: Abschluss: Bachelor-, Master-, Diplomnachweis (Urkunde) Fachbereich: Biologie, Landschaftsplanung, -architektur, Gartenbau, Geoökolgie oder vergleichbar.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Mit dem Angebot vorzulegen sind aussagefähige Referenzen der letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahre (2021 - 2025), die im Zusammenhang mit der hier gegenständlich ausgeschriebenen Leistung stehen. Gefordert werden mindestens 3 Referenzmaßnahmen, die Planungen in der freien Landschaft mit struktur- und artenreichen Gehölzpflanzungen beinhalten. Diese Referenzprojekte können entweder laufend oder abgeschlossen innerhalb des abgefragten Referenzzeitraums vorgelegt werden: zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen eine Planung von Pflanzungen in einem Schutzgebiet beinhalten zudem muss mindestens 1 der Referenz-nach-weise im Rahmen einer Planfeststellung oder -genehmigung mit ähnlichen Leistungen bzw. Leistungsbildern und Honorarzonen geplant worden sein, zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen mit bereits umgesetzten Maßnahmen (Stand Dezember 2025) vorgelegt werden. Der Nachweis kann erbracht werden durch: Eigenerklärung in Form einer Liste mit folgenden Angaben: Name des Referenzprojektes, des Wertumfangs, Art/ Umfang der erbrachten Tätigkeit, Name des Referenzgebers + Ansprechpartner, Abschlussjahr Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkt
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Es ist eine Eigenerklärung über den Besitz der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens dem Angebot beizulegen. Folgende Angaben müssen über die Eigenerklärung bestätigt werden: Besitz eines AVA-Programm zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen mit GAEB-Schnittstelle Besitz Dienstfahrzeug, Regelung Ersatzfahrzeug, Führerschein PkW
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Es ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen. Die Deckungssumme muss hierbei je Schadensfall mindestens 1.000.000,00 EUR für Personen und mindestens 1.000.000,00 EUR für Sachschäden betragen. Der Nachweis kann erbracht werden durch: aktuelle und gültige Versicherungsbescheinigung
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Die Vergabestelle hält sich vor fehlende Nachweis nach zu fordern. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen. (§ 56 Abs. 4 VgV) Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. (§ 56 Abs. 3 VgV).
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Es ist der Nachweis zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 46 VgV zu erbringen. Hierfür sind folgende Nachweise mit dem Angebot einzureichen: Abschluss: Bachelor-, Master-, Diplomnachweis (Urkunde) Fachbereich: Biologie, Landschaftsplanung, -architektur, Gartenbau, Geoökolgie oder vergleichbar.
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Mit dem Angebot vorzulegen sind aussagefähige Referenzen der letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahre (2021 - 2025), die im Zusammenhang mit der hier gegenständlich ausgeschriebenen Leistung stehen. Gefordert werden mindestens 3 Referenzmaßnahmen, die Planungen in der freien Landschaft mit struktur- und artenreichen Gehölzpflanzungen beinhalten. Diese Referenzprojekte können entweder laufend oder abgeschlossen innerhalb des abgefragten Referenzzeitraums vorgelegt werden: zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen eine Planung von Pflanzungen in einem Schutzgebiet beinhalten zudem muss mindestens 1 der Referenz-nach-weise im Rahmen einer Planfeststellung oder -genehmigung mit ähnlichen Leistungen bzw. Leistungsbildern und Honorarzonen geplant worden sein, zudem muss mindestens 1 der Referenzmaßnahmen mit bereits umgesetzten Maßnahmen (Stand Dezember 2025) vorgelegt werden. Der Nachweis kann erbracht werden durch: Eigenerklärung in Form einer Liste mit folgenden Angaben: Name des Referenzprojektes, des Wertumfangs, Art/ Umfang der erbrachten Tätigkeit, Name des Referenzgebers + Ansprechpartner, Abschlussjahr Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkt
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Es ist eine Eigenerklärung über den Besitz der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens dem Angebot beizulegen. Folgende Angaben müssen über die Eigenerklärung bestätigt werden: Besitz eines AVA-Programm zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen mit GAEB-Schnittstelle Besitz Dienstfahrzeug, Regelung Ersatzfahrzeug, Führerschein PkW
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Es ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen. Die Deckungssumme muss hierbei je Schadensfall mindestens 1.000.000,00 EUR für Personen und mindestens 1.000.000,00 EUR für Sachschäden betragen. Der Nachweis kann erbracht werden durch: aktuelle und gültige Versicherungsbescheinigung